Warum nicht einmal eine etwas andere Feedbackmöglichkeit nutzen?

Warum überhaupt Feedback einholen?

Feedback einzuholen nach einer Veranstaltung ist außerordentlich wichtig – das dürfte unbestritten sein. Es gibt dir die Möglichkeit bei einem wiederkehrenden Event an möglichen Schwachstellen nachzubessern. Aber auch für ähnliche Veranstaltungen oder solche mit derselben Zielgruppe kannst du daraus wertvolle Rückschlüsse ziehen. Zudem fühlen sich deine Teilnehmer*innen auch integriert und wertgeschätzt, wenn nach ihrer Meinung gefragt wird. Neben den Teilnehmern können beispielsweise auch Sponsoren/ Aussteller, Mitarbeiter*innen und Partner befragt werden. Wir wollen uns an dieser Stelle jedoch erst einmal auf die Teilnehmer*innen/ Gäste der Veranstaltung fokussieren.

Die häufigsten Methoden zur Abfrage von Feedback

Jeder/ Jede kennt ihn vermutlich – den guten alten Fragebogen. Egal ob in Papierform oder heute auch bereits digital. Für die digitale Abfrage gibt es mittlerweile zahlreiche Tools. Durch den Versand im Nachgang bspw. per Mail auf ein mobiles Device ist die Hürde bereits geringer als in Papierform vor Ort. Voraussetzung: die Fragen sind nicht zu komplex und mit wenigen Klicks zu beantworten. Vermutlich nur ein kleiner Teil ist hier bereit, Antworten in Freitextform auf offene Fragen zu liefern.

Ein weiterer Tipp: Gebt direkt zu Beginn an, mit welcher Zeit der/ die Teilnehmer*in ungefähr für die Befragung rechnen muss. Dies erhöht die Chancen, dass die Teilnehmer*innen die Befragung abschließen und sie so terminieren, dass die Zeit auch dafür haben.

Andere Methoden, gelungen ein Feedback einzuholen

Da wäre beispielsweise die “Ein-Punkt-Feedback-Methode“. Es gibt mehrere geschlossene Fragestellungen – für die Antworten dient ein langer Strahl mit zwei Enden, die sich thematisch gegenüberstehen. Alle Teilnehmer*innen erhalten jeweils direkt auf der Veranstaltung Klebepunkte und können gegen Ende der Veranstaltung ihren Klebepunkt entsprechend platzieren. Dies kann sowohl analog als auch bereits mit digitalen Tools abgebildet werden.

In eine ähnliche Richtung geht unser nächster Vorschlag. Es wird eine schöne Pinnwand oder ähnliches am Ausgang platziert. Diese kann nun entweder als “Sticker Wall“ genutzt werden. Das heißt konkret, zuvor verteilte Emoji-Aufkleber an die Teilnehmer*innen können dort je nach Meinung angeklebt werden. Eine etwas abweichende Variante, wäre das Verteilen von Feedback-Karten während der Veranstaltung. Definiert werden dann bspw. drei Fragestellungen. Diese könnten wie folgt aussehen:

Was war dein persönliches Highlight der Veranstaltung?

Was könnte noch besser laufen?

Das habe ich aus der Veranstaltung mitgenommen.

Die Karten können dann an eine entsprechende Wand zur passenden Frage angebracht oder aber einfach in eine Box eingeworfen werden.

familienfest für alle Kollegen
Kreative Feedback-Methode bei Veranstaltungen
Jubilaeum Familienfest mit Freunden Party
Feedback-Wall Jubiläum

Wenn es ein bisschen digitaler und technischer sein darf, wäre ein Feedback-Terminal eine hervorragende Variante. Dies kennen die meisten vermutlich aus dem Flughafen. Dieses kann entweder am Ende der Gesamtveranstaltung am Ausgang platziert werden oder aber nach einzelnen Vorträgen/ thematischen Blöcken. Ein kleiner Nachteil hier: Die Antwortmöglichkeiten sind meist recht eingeschränkt.

Dann gibt es da noch die Ampel-Methode. Am besten geeignet bei eher kleinen Gruppen. Hier werden in einer Feedbackrunde am Schluss Fragen an das Publikum gestellt. Diese können ihre jeweilige Meinung kundtun, indem die unterschiedlich farbigen Karten hochgehalten werden. Dabei muss am Anfang definiert werden, was welche Karte konkret aussagt.

Grüne Karte: Das fand ich gut, weil…

Gelbe Karte: Hier könnte man noch etwas nachbessern hinsichtlich…

Rote Karte: Das hat mir nicht gefallen, weil…

Und dann kommt noch eine unsere Lieblings-Methoden. Insbesondere ist dies gut geeignet bei emotionalen Veranstaltungen wie bspw. eine Jubiläumsfeier. Eine riesige professionell gestaltete Feedbackwand – beispielsweise in Form eines Rigging-Würfels mit eingespannten beschreibbaren PVC-Planen im Corporate Design der Veranstaltung. Umgesetzt haben wir dies beispielsweise bei der Jubiläumsfeier der Paul Hartmann AG. Das Feedback der Teilnehmer*innen dort: berührend, kreativ, persöhnlich. Voller Stolz durften wir gemeinsam mit dem Projektteam des Kunden am Ende der Veranstaltung auf diese Wand blicken.

Eine unglaubliche Auswahl – Welche ist nun die richtige Methode?

Es gibt unzählige Möglichkeiten und bei den aufgezählten handelt es sich nur um einen Bruchteil an Möglichkeiten. Doch welche passt nun konkret zu deiner Veranstaltung? Das können wir dir so pauschal auch nicht sagen. Aber nachfolgend führen wir ein paar Fragestellungen an, die dir bei deiner Entscheidungsfindung helfen.

Welche Informationen möchtest du von deinen Teilnehmer*innen erhalten? Wie lautet das Ziel der Abfrage?

Das Alter deiner Teilnehmer*innen?

Die digitale Affinität deiner Teilnehmer*innen?

Wie groß ist deine Teilnehmergruppe?

Soll das Feedback automatisiert oder händisch eingeholt werden?

Wann soll die Feedback-Abfrage genau erfolgen?

Wie soll das Feedback eingeholt werden? Spielerisch oder eher sachlich?

Wie viel Zeit kannst bzw. möchtest du mit der der Auswertung des Feedbacks verbringen?

Sollen die Teilnehmer*innen von der Auswertung des Feedbacks erfahren? Wenn ja, wie?

Hast du diese Fragen für dich beantwortet, kannst du sicherlich schon erkennen, in welche grobe Richtung es gehen soll. Die finale Auswahl kannst du dann in Anbetracht deines Budgets und deiner zeitlichen Resssorucen auswählen.